Leverkusener-Info

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Schul- und Stadtteilbibliotheken in den Sommerferien

10.08.2026

Beide Einrichtungen öffnen erst nach dem Ende der Sommerferien ab 2. September 2026. Alle Leihfristen sind entsprechend verlängert worden.
Aufgrund einer Stellenvakanz entfallen künftig die Öffnungszeiten der Schul- und Stadtteilbibliothek Opladen am Donnerstagvormittag, ansonsten gelten nach den Ferien die gewohnten Öffnungszeiten.

Ort:

  • Schul- und Stadtteilbibliothek Opladen
    Landrat-Lucas-Gymnasium
    Peter-Neuenheuser-Str. 7-11
    51379 Leverkusen
  • Schul- und Stadtteilbibliothek Schlebusch
    Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
    Morsbroicher Str. 77
    51375 Leverkusen

Ansprechperson:         
Eva-Marie Urban
0214 406 4200
eva-marie.urban@stadtbibliothek-leverkusen.de 

Bodenspiele auf dem Marktplatz Wiesdorf fertiggestellt

10.08.2026

Während einer Ferienaktion des Jugendzentrums TRI.O wurden neue Bodenspiele auf dem verkehrsfreien Marktplatz in Wiesdorf aufgebracht und stehen nun zum Spielen bereit.

Der Marktplatz in Wiesdorf ist ein Stück bunter, bewegter und einladender geworden: Im Rahmen einer Ferienaktion des Jugendzentrums TRI.O wurden neue Bodenspiele auf dem verkehrsfreien Marktplatz aufgebracht und stehen nun zum Spielen bereit. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nahmen an der zweitägigen Aktion teil und brachten die zuvor entwickelten Spielideen mit viel Freude, Farbe und Engagement auf den Platz.

Unter professioneller Anleitung von Eva Ewerhart, Grafikerin und Illustratorin, lernten die Teilnehmenden die Materialien kennen, bereiteten die Flächen vor und setzten die farbenfrohen Motive Schritt für Schritt um. Dabei stand nicht nur das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern auch der Spaß am Mitgestalten. Entstanden ist ein Spielrundlauf mit mehreren Stationen, der Kinder, Jugendliche, Familien sowie Besucherinnen und Besucher der Innenstadt künftig zum Spielen, Begegnen und Bewegen einlädt.

„Es war schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder bei der Sache waren. Die Freude bei der Umsetzung war auf dem ganzen Platz spürbar – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, sagt Silke de Roode, Zentrenmanagerin in Wiesdorf. Die Bodenspiele werten den Platz sichtbar auf und setzen einen Impuls zur Belebung des Marktplatzes.

Die Idee, Bodenspiele auf den Marktplatz aufzubringen, geht auf zahlreiche Bürgerbeteiligungen zurück, in denen wiederholt der Wunsch nach mehr Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Wiesdorfer Innenstadt geäußert wurde. „Mit der Umsetzung der Bodenspiele wird ein Wunsch aus der Bürgerschaft konkret sichtbar. Der Marktplatz erhält ein niedrigschwelliges Angebot, das Begegnung ermöglicht und zu einer lebendigen Nutzung des öffentlichen Raums beiträgt“, erklärt Stefan Karl vom Fachbereich Stadtplanung.

Auch die beteiligten Einrichtungen ziehen ein positives Fazit. Gemeinsam mit Kindern der OGS Dönhoffstraße waren im Vorfeld konkrete Vorschläge für die Spiele gesammelt und weiterentwickelt worden. „Das Projekt zeigt, wie wertvoll es ist, Kinder frühzeitig einzubeziehen. Sie konnten ihre eigenen Vorstellungen einbringen und erleben nun, dass ihre Ideen dauerhaft im Stadtraum sichtbar werden“, so Susanne Linnesch, Koordinatorin der OGS Dönhoffstraße.

Umgesetzt wurde die Aktion in Kooperation mit dem Jugendzentrum TRI.O. „Für die Kinder war es ein besonderes Ferienangebot: kreativ, praktisch und mitten in der Stadt“, sagt Jonas Stilck, Leiter des Jugendzentrums TRI.O.

Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln der Städtebauförderung für das Integrierte Handlungskonzept Wiesdorf, das unter der Federführung des Baudezernats der Stadt Leverkusen erarbeitet wurde. Die unmittelbare Förderung erfolgte über den Bürgerfonds, der Teil des Gesamtantrags zur Städtebauförderung ist. Mit dem Bürgerfonds werden Projekte unterstützt, die das bürgerschaftliche Engagement stärken und das Zugehörigkeitsgefühl in Wiesdorf fördern.

Die Bodenspiele stehen ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern des Marktplatzes zur Verfügung und laden dazu ein, den Platz neu zu entdecken.

Hof- und Fassadenprogramm Wiesdorf: Erfolgreiche Bilanz

07.08.2026

Teil der Fördermaßnahme ist auch die fachliche Beratung. Das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen, vertreten durch Silke de Roode, unterstützte die Stadtverwaltung tatkräftig, indem sie potenzielle Antragstellerinnen und Antragssteller beriet sowie Anträge und Verwendungsnachweise prüfte.

Das Programm zielte darauf ab, private Eigentümer und Eigentümerinnen bei der Sanierung von Fassaden sowie der Neugestaltung von Hofflächen finanziell zu unterstützen. Mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 10.000 Euro pro Projekt) konnten sichtbare Verbesserungen im Stadtbild erzielt werden.

Mehr als 20 Projekte erfolgreich umgesetzt

Insgesamt wurden mehr als 20 Projekte bewilligt. Gefördert wurden unter anderem Rückbau störender Bauelemente, Reinigungs- und Sanierungsmaßnahmen, Fassadenanstriche sowie die Begrünung und Umgestaltung von Innenhöfen. Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Quartiersentwicklung und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in Wiesdorf.

Die Umsetzung der Maßnahmen erforderte aufgrund vergaberechtlicher Vorgaben und der aktuellen Marktsituation im Handwerk vielfach einen längeren zeitlichen Vorlauf. Von der ersten Beratung bis zur finalen Auszahlung der Fördermittel verging meist mehr als ein Jahr.

Programm läuft aus – keine neuen Anträge mehr möglich

Das Hof- und Fassadenprogramm befindet sich nun in der finalen Umsetzungsphase. Für die bewilligten und noch nicht abgeschlossenen Maßnahmen muss der Schlussverwendungsnachweis der Stadt Leverkusen bis spätestens 31. Oktober 2026 vorliegen. Nach der Prüfung der Unterlagen folgt die Auszahlung der Fördermittel. Neue Förderanträge werden von der Stadt nicht mehr angenommen. Maßgeblich hierfür sind die verbleibenden zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die abschließende Abwicklung des Förderprogramms.

Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Mit dem Hof- und Fassadenprogramm konnte das Baudezernat der Stadt Leverkusen erfolgreich neue Impulse für die private Mitwirkung an der Stadtteilentwicklung setzen. Die sichtbaren Verbesserungen im Quartier sowie die hohe Nachfrage nach Fördermitteln unterstreichen die Bedeutung solcher Programme für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt.

„Die umgesetzten Projekte zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag private Eigentümerinnen und Eigentümer zur Aufwertung ihres Quartiers leisten können. Für dieses Engagement bedanken wir uns ausdrücklich“, erklärt Stefan Karl, Fachbereichsleiter Stadtplanung.

Gemeinsamer Brief an den neuen Bundesverkehrsminister

07.08.2026

Die Absage des Bundes an eine Temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) auf der A3 zwischen Hilden und Leverkusen-Opladen stößt bei den betroffenen Kommunen und IHKs auf deutliche Kritik. Sie halten die TSF mit den erforderlichen baulichen und technischen Anpassungen weiterhin für die sinnvollste und schnell umsetzbare Lösung, um die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Verkehrsachse zu erhöhen und zugleich den Flächenverbrauch gering zu halten.

Die beteiligten Kommunen und IHKs haben sich dazu mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Bilger gewandt. Darin hinterfragen sie mehrere Argumente der Autobahn GmbH und damit auch des Bundesverkehrsministeriums, benennen fachliche Unstimmigkeiten und fordern transparente Antworten. Sie appellieren an den neuen Verkehrsminister, die Entscheidung grundlegend zu überprüfen und das zugrunde liegende Regelwerk angesichts technischer Entwicklungen, neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, der schnelleren und kostengünstigeren Umsetzung im Vergleich zum Vollausbau sowie des gebotenen schonenden Umgangs mit Fläche neu zu bewerten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die TSF eine gleichwertige Alternative darstellen.

Start-up Pitch mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel

07.08.2026

In diesem Format geht es darum, in einer kurzen, prägnanten Präsentation die Geschäftsidee vorzustellen, Interesse zu wecken und das Potenzial zu verdeutlichen. Dieser Austausch unterstreicht das Ziel, jungen Unternehmergeist aktiv zu fördern und attraktive Rahmenbedingen zu schaffen. „Innovation entsteht dort, wo gute Ideen auf die richtigen Rahmenbedingungen treffen. Deshalb ist mir der direkte Austausch und die Förderung junger Unternehmerinnen und Unternehmer besonders wichtig“, betont Oberbürgermeister Stefan Hebbel.

Mit mehr als 3.000 Gründungen bundesweit im ersten Halbjahr 2026 boomt die Selbstständigkeit in Deutschland wie noch nie. Dieses Potenzial wird mit der Veranstaltung Start-up Pitch, die am Donnerstag (06.08.2026) zum ersten Mal stattgefunden hat, gezielt gefördert. Ausgewählte Start-ups aus dem Coaching der Wirtschaftsförderung Leverkusen haben die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee dem Oberbürgermeister, der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung sowie anderen Start-ups vorzustellen und sich im Anschluss daran auszutauschen. Der persönliche Dialog steht hierbei im Mittelpunkt. Ziel ist es, den unternehmerischen Nachwuchs zu unterstützen, damit der Wirtschaftsstandort Leverkusen auch in Zukunft attraktiv für Gründerinnen und Gründer bleibt.

Start-ups spielen für die Wirtschaftsförderung Leverkusen eine strategisch wichtige Rolle, weil sie Innovationsimpulse in einen Standort einbringen, der traditionell stark von der Großchemie und mittelständischen Industrieunternehmen geprägt ist. Mit dem Probierwerk hat die WFL eine eigene Anlaufstelle geschaffen: Auf rund 1.000 qm bietet es Büros, einen Coworking Space sowie Seminar- und Workshop-Flächen. Ziel ist es dabei, jungen Unternehmen gezielte Unterstützung im Wachstums- und Reifeprozess zu bieten. Start-ups fungieren zudem als Brücke zu neuen Themenfeldern. „Für die WFL sind Start-ups im lokalen Business-Ökosystem wichtig, um Leverkusen als zukunftsfähigen, diversifizierten Wirtschaftsstandort zu positionieren“, so Nathalie Hoffman, Gründungsberaterin bei der WFL.

Der Start-up Pitch findet künftig wiederkehrend mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel und der Wirtschaftsförderung Leverkusen statt, um den Dialog mit jungen Unternehmerinnen und Unternehmern kontinuierlich fortzuführen und ihre unternehmerische Entwicklung zu begleiten.

Stixchesstraße: Arbeiten an Stromleitung

06.08.2026

Zur Durchführung der Baumaßnahme sind wechselseitige Fahrbahnsperrungen im genannten Bereich notwendig. Deshalb wird die Stixchesstraße in Fahrtrichtung Gustav-Heinemann-Straße in Höhe der Straße Auf dem Stein für die Dauer der Baumaßnahme als Einbahnstraße ausgeschildert. Eine Umleitung von der Stixchesstraße in Fahrtrichtung Willy-Brandt-Ring über die Baltrumstraße – Norderneystraße – Auf dem Stein ist ausgeschildert. 

Die Bushaltestraße „Baltrumstraße“ in Fahrtrichtung Willy-Brandt-Ring entfällt. Eine Ersatzhaltestelle auf der Norderneystraße in Höhe der Hausnummer 27 wird eingerichtet. 

Die EVL bittet um Verständnis für die anstehenden Arbeiten und den damit einhergehenden Behinderungen. 

Die Verkehrsführung wurde zwischen der Baustellenkoordination, der Wupsi GmbH, Feuerwehr Leverkusen sowie der Polizei Köln abgestimmt.

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