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Sicherer Sommer: Hitzetelefon und Hitzeknigge bieten wichtige Tipps

21.06.2024

Aktuell hält sich das Wetter noch mit hochsommerlichen Temperaturen bedeckt, doch in den nächsten Wochen und Monaten sind Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius durchaus möglich. Während sich dann mancher über Sonne und Freibadwetter freut, kann die Hitze aber auch für gesundheitliche Beschwerden sorgen. Mit verschiedenen Informationsangeboten möchte die Stadt Leverkusen Bürgerinnen und Bürger für den Hitzeschutz sensibilisieren. 

Hitzeknigge und Plakate sensibilisieren für Hitzeschutz

Wie wirkt sich die Hitze auf den Körper aus, welche Getränke und welche Speisen sind an heißen Sommertagen zu empfehlen und bei welchen hitzebedingten Symptomen sollte man unverzüglich die Notrufnummer 112 wählen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Hitzeknigge, der in den Verwaltungsstellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Außerdem weisen Plakate in den Verwaltungsstellen auf den richtigen Umgang in Hitzeperioden hin. 

Wer im Verein, im Betrieb oder in der Arztpraxis ebenfalls für Hitzeschutzmaßnahmen sensibilisieren möchte, kann über das Dezernat für Bürger, Umwelt und Soziales Plakate und Hitzeknigge (bitte Menge angeben) bestellen: Per Mail an Ansprechpartnerin Sevda Selimoglu, Sevda.Selimoglu@stadt.leverkusen.de

Hitzetelefon informiert, bei akuten Symptomen Notruf wählen

Informationen rund um das Thema Hitze, zu den Auswirkungen auf die Gesundheit sowie individuelle Verhaltenstipps erhalten Bürgerinnen und Bürger außerdem beim städtischen Hitzetelefon: Es ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 8.00 bis 13.30 Uhr unter der neuen Telefonnummer 0214/406-33333 besetzt (zuvor 0214/406-3333). 

Bei den folgenden Symptomen sollte jedoch unverzüglich der Notruf 112 gewählt werden: Wiederholtes, heftiges Erbrechen, plötzliche Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstlosigkeit, sehr hohe Körpertemperatur (über 39 Grad Celsius), heftige Kopfschmerzen, Krämpfe in Armen oder Beinen. 

Hitzewarnung auch per App

Auch über die neue Senioren-App „Gut versorgt in Leverkusen“ kann die Stadt Leverkusen jetzt über aktuelle Hitzewarnungen informieren – direkt per Push-Nachricht. Ganz wichtig ist aber auch der aufmerksame Blick für das eigene soziale Umfeld: „Bitte achten Sie in Hitzeperioden aufeinander“, appelliert Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach. „Wie geht es an Hitzetagen den alleinstehenden, älteren Nachbarn? Wir alle können dazu beitragen, dass Jung und Alt gut durch den Sommer kommen.“ 

Online ist der Hitzeknigge unter https://www.leverkusen.de/leben-in-lev/downloads/klimaschutz/Hitzeknigge_S-1-20-komplett-bearbeitet-DRUCK444.pdf abrufbar.

Hitzeknigge bietet wichtige Tipps

Hitzeknigge bietet wichtige Tipps

Halbseitige Sperrung Quettinger Straße: Abschlussarbeiten am Ampelmast

20.06.2024

Aufgrund von Abschlussarbeiten an einem Ampelmast muss die Quettinger Straße in Höhe der Hausnummer 175 am 21.06.2024 in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr halbseitig gesperrt werden. Während der Arbeiten wird der Verkehr in Fahrtrichtung Lützenkirchener Straße am Baufeld vorbeigeführt. Die Durchfahrt in Richtung Feldstraße ist am Baufeld während der Bauphase voll gesperrt. Eine Umleitung über die Jakobistraße und Kolberger Straße ist entsprechend eingerichtet. 

Fußgänger und Radfahrer werden gesichert an der Baustelle vorbeigeführt. Der Linienverkehr kann das Baufeld in beide Richtungen passieren.

Schneller vorankommen mit dem Grünpfeil für Radfahrende Testphase startet an drei Leverkusener Kreuzungen

20.06.2024

An drei Kreuzungen in Leverkusen wird für eine einjährige Testphase der Grünpfeil für Radfahrende eingeführt – in Rheindorf, Opladen und Schlebusch. An den Kreuzungsbereichen mit den grünen Abbiegepfeilen dürfen Radfahrende unter Beachtung bestimmter Regeln rechts abbiegen, auch wenn eine Ampel rot leuchtet. Auf diese Weise kommen Radfahrende schneller durch den Stadtverkehr. 

2019 gab es erste Pilotprojekte

Der Grünpfeil für Radfahrende wurde im Jahr 2019 in einem Pilotprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen im Auftrag des Verkehrsministeriums in neun teilnehmenden Kommunen (Bamberg, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Reutlingen und Stuttgart) untersucht. Sämtliche am Pilotprojekt teilnehmenden Kommunen haben den Grünpfeil für Radfahrende beibehalten und auch weiter ausgeweitet. 

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde im Finanz- und Digitalisierungsausschuss vom 27. November 2023 beschlossen, den Grünpfeil für Radfahrende an drei Kreuzungen im Leverkusener Stadtgebiet für die Dauer von einem Jahr zu testen. Über die Erfahrungen soll entsprechend berichtet und die Beschilderung bei positivem Ausgang - soweit möglich – ausgeweitet werden. 

Beitrag zur Mobilitätswende

„Im Rahmen der Mobilitätswende möchten wir den Radverkehr in Leverkusen attraktiver gestalten“, betont Umweltdezernent Alexander Lünenbach. „Die Grünpfeil-Regelung kann dazu beitragen, denn sie verkürzt oder vermeidet unter Umständen Wartezeiten an den Ampeln. Aber natürlich hat die Sicherheit Priorität.“ 

Aus diesem Grund scheiden viele Kreuzungsbereiche in der Stadt auch für eine Grünpfeil-Regelung aus. Etwa wenn es sich bei der Kreuzung um eine Unfallhäufungsstelle handelt oder sensible Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Altenheime in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung liegen. 

Drei Kreuzungsbereiche zusammen mit Polizei ausgewählt
„In sehr enger Abstimmung innerhalb der Stadtverwaltung und gemeinsam mit der Polizei Köln haben wir in jedem der drei Stadtbezirke einen Kreuzungsbereich für die Testphase ausgewählt“, erläutert Conchita Laurenz, Abteilungsleiterin Verkehrslenkung und Verkehrssicherung im Fachbereich Mobilität und Klimaschutz. Verkehrszeichen mit dem Grünpfeil wurden von den Technischen Betrieben Leverkusen (TBL) in Rheindorf im Kreuzungsbereich Netzestraße/Solinger Straße sowie gegenüber an der Ecke Weichselstraße/Solinger Straße angebracht, außerdem in Opladen an der Kreuzung Am Kettnersbusch/Kölner Straße und in Schlebusch an der Ecke Mülheimer Straße/Hammerweg. 

„Als Fahrradbeauftragter freue ich mich, dass in Leverkusen jetzt an drei Stellen ein Verkehrszeichen eingesetzt wird, das den Fahrradfahrenden ein flüssigeres Fahren ermöglicht“, unterstreicht Fabian Urh vom Fachbereich Mobilität und Klimaschutz. 

Was dürfen Radfahrende am Grünpfeil und was nicht?

An den drei Kreuzungen mit Grünpfeil gelten folgende Regeln:

  • Radfahrende, die auf eine rote Ampel mit Grünpfeil zufahren, dürfen haltende PKW nicht rechts überholen.
  • Sie dürfen daher nur bis zur Haltelinie vorziehen, wenn sie eine freie Fahrbahn vor sich haben oder sich auf einem Radschutzstreifen am rechten Fahrbahnrand bewegen.
  • Ist ein Radschutzstreifen oder eine freie Fahrbahn vorhanden, dürfen Radfahrende bis zur Haltelinie vorfahren und müssen dort zunächst anhalten und den querenden Verkehr beobachten.
  • Radfahrende müssen auch bei einem Grünpfeil darauf achten, dass querende Fußgänger und Radfahrer, die grünes Licht an der Ampel haben, nicht gefährdet werden. 

„Der Grünpfeil für Radfahrende beinhaltet keine Vorfahrt oder Vorrang“, stellt Conchita Laurenz, klar und ergänzt: „Der Grünpfeil ist ein Angebot, es besteht keine Verpflichtung ihn zu nutzen.“ 

Grundschule trifft Künstlerin

17.06.2024
Kunstaktion steht für Vielfalt in Schule und Quartier
Mit Kunst die Welt bunter machen! Auf kaum ein Leverkusener Projekt trifft diese Aussage besser zu, als auf die Kunstaktion der Schüler*innen der Grundschule Dönhoffstraße. Neben der Alten Feuerwache in Wiesdorf, dem neuen Quartierstreff im Herzen der City, entstanden Wandgemälde, die sinnbildlich für die bunte Vielfalt in Schule und Quartier sind.

Architektur ist persönlich, besonders dann, wenn sie von ihren Nutzerinnen und Nutzern zu ihrem eigenen individuellen Raum gestaltet wird. So geschehen nun auf der dritten Etage der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Dönhoffstraße.
Dort startete die Künstlerin Britta Reinhardt Ende Februar mit insgesamt acht Klassen der Jahrgänge eins bis vier ein Kunstprojekt, das Ende Mai seinen Abschluss fand. Farbenprächtig und fröhlich schmücken heute Wandgemälde die Etage, das Sinnbild für die Vielfalt, Freude und Kreativität der Kinder und deren Schule im Stadtteil ist.
"Einmal wöchentlich haben wir uns getroffen und von 8 bis 16 Uhr an den Wänden gearbeitet", so die Künstlerin, die unter anderem durch ihre Arbeit mit Kindern über die Stadt hinaus bekannt ist. "Vormittags kamen im Wechsel einzelne Klassen, ab 13 Uhr dann die kleineren Gruppen aus der Ganztagesbetreuung." Den Entstehungsprozess hat Reinhardt auf Video festgehalten.

"Immer, wenn ich mit Kindern arbeite, bin ich begeistert von den Ideen der Kinder, ihrer Begeisterung für Farben und die Ausdauer selbst was auf die Leinwand zu bringen. Kunst kennt halt keine Grenzen, beim Malen sind alle gleich wichtig", so Reinhardt. Eine Aussage, die Schulleiter Felix Bangert gerne bestätigt. Er und sein Stellvertreter Peter Theobald haben das Kunstprojekt in die GGS Dönhoffstraße geholt.

Eine Grundschule, in der viele Kinder aus prekären Verhältnissen kommen und ein Großteil Migrationshintergrund hat. "Die Kinder sollen sich bei uns wohl fühlen, ihre Schule und ihren Stadtteil lieben", so Bangert. "Mit dem Wandgemälde schauen sie täglich stolz auf das, was sie geleistet haben. Das gibt Selbstbewusstsein und macht gute Laune." Daher hoffen Bangert und Theobald, dass eine Fortführung des Projektes im benachbarten neuen Quartierstreff, der von Schule und Stadtteil-Büro gemeinsam genutzt wird, gelingt.

Die fertigen Leinwände für den Neubau sind schon da und werden daher gleich mit präsentiert. Ein weiterer Anker für zukünftige Kinder- und Jugendarbeit in Wiesdorf ist ein Raum auf der dritten Etage ihrer Schule, der auch zukünftig den Schüler*innen für kreative Arbeit zur Verfügung steht. Ginge es nach der Schule, könnte dieser im Rahmen der Quartiersarbeit im neuen Stadtteilzentrum grundsätzlich für interessierte junge Menschen geöffnet werden. 

"Es ist wichtig, dass wir jungen Menschen Räume zur Entfaltung geben", lobt Oberbürgermeister Uwe Richrath das Konzept. "Die GGS Dönhoffstraße steht bildhaft auch für das Leben in Leverkusen. International, vielfältig und ein wenig familiär. Als buntes Team haben die Kinder nun etwas Großartiges geschaffen. Etwas, das für nachfolgende Schüler*innengenerationen ein Beispiel für gute Zusammenarbeit sein wird. Daher danke ich Britta Reinhardt und der GGS Dönhoffstraße, die dieses Projekt ermöglicht haben. Und ich danke der Sparkasse Leverkusen, ohne deren finanzielle Unterstützung wir heute nicht in diesem besonderen Umfeld stehen würden."

Benjamin Rörig, Abteilungsdirektor Vorstandsstab bei der Sparkasse Leverkusen, ergänzt: "Das Wandmalereiprojekt an der GGS Dönhoffstraße führt eine Vielzahl unserer Förderschwerpunkte zu einem Gesamtkunstwerk zusammen. So werden dank dieses Projektes Kinder, Kunst, Kultur und soziale Kompetenzen gefördert. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Hilfe unserer finanziellen Unterstützung einen kleinen Beitrag zum Gelingen des Vorhabens leisten konnten. Den wesentlichen Anteil haben jedoch die Schülerinnen und Schüler sowie Frau Reinhardt, ohne die es hier nicht so wunderschön und farbenfroh aussähe."

Engpässe bei der Bundesdruckerei: Aktuell längere Bearbeitungszeit für Ausweisdokumente

17.06.2024

Das Bürgerbüro der Stadt Leverkusen weist daraufhin, dass die Bearbeitungszeit von Ausweisdokumenten aktuell länger dauert: Eigentlich beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit vier bis sechs Wochen, momentan dauert es von der Beantragung bis zur Abholung bis zu acht Wochen. Grund ist die hohe Nachfrage von Ausweisdokumenten bei der Bundesdruckerei in Berlin. Auch die Bearbeitungszeit von Reiseausweisen für Ausländer und Flüchtlingspässe über die Ausländerbehörde der Stadt Leverkusen verzögert sich derzeit durch den Engpass in der Bundesdruckerei.

Wer noch vor dem Sommerurlaub gültige Ausweisdokumente benötigt und auf Nummer sichergehen möchte, kann sich vorläufige Ausweisdokumente erstellen lassen. Laut Bundesdruckerei sind Bestellungen im Expressverfahren nicht von Verzögerungen betroffen.

Rechtzeitig Ausweisdokumente kontrollieren
Ausweisdokumente, die gegen Aufpreis im Expressverfahren beantragt werden, liegen in der Regel rund drei bis fünf Werktage nach Antragstellung im Bürgerbüro zur Abholung bereit. Weitere Infos gibt es online unter Reisepass | Stadt Leverkusen

Generell rät das Bürgerbüro, vor Auslandsreisen rechtzeitig nachzuschauen, ob Personalausweis und/oder Pass noch gültig sind. Falls nicht, sollte schnellstmöglich ein Termin im Bürgerbüro der Stadt Leverkusen vereinbart werden, um neue Ausweisdokumente zu beantragen.

Termine online oder telefonisch vereinbaren

Eine Terminbuchung für das Bürgerbüro ist online unter https://tevisonline.leverkusen.de möglich.

Bürgerinnen und Bürger können zudem unter der Telefonnummer 0214/406-33120 montags bis donnerstags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 13.30 Uhr Termine buchen.

Das Bürgerbüro ist montags bis mittwochs in der Zeit von 07.30 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie freitags von 07.30 bis 13.00 Uhr für Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Termine auch im Mobilen Bürgerbüro buchen

Außerdem können Termine in den drei mobilen Bürgerbüros in Opladen, Schlebusch und Rheindorf vereinbart werden: Telefonisch montags bis donnerstags von 09.00 bis 11.00 Uhr unter Tel. 0214/406 33 155

Arbeiten an den Gitterstützen am Europaring (B8) in Küppersteg

14.06.2024

In der kommenden Woche werden die Arbeiten in der Tiefstraße auf dem Europaring/B8 in Küppersteg fortgesetzt. Hierfür muss die Tiefstraße am Europaring in der Nacht vom Montag, 17.06., auf Dienstag, 18.06., von 03:00 Uhr bis 04:00 Uhr in Fahrtrichtung Wiesdorf und von 04:00 Uhr bis 05:00 Uhr in Fahrtrichtung Opladen gesperrt werden. Umleitungen über die Windthorststraße bzw. die Hardenbergstraße werden ausgeschildert. Während dieser Vollsperrungen werden die Fahrspuren auf der B8 baulich als Vorbereitung für die weiteren Arbeiten eingeengt. 

Ab Dienstag beginnen dann die eigentlichen Arbeiten mit dem Setzen der zusätzlichen Stützen. Diese wurden bereits in den letzten Wochen werksseitig vorgefertigt.  Es wird mit einer Bauzeit von ca. drei Wochen gerechnet, wobei hier nicht mit weiteren verkehrlichen Beeinträchtigungen zu rechnen ist.

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