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Sicherstellung der gymnasialen Beschulung

09.04.2026

In der Stellungnahme zum entsprechenden Bürgerantrag, der auf der Tagesordnung des Bürger- und Umweltausschusses am 16. April steht, weist die Stadt erneut auf die bestehenden klaren rechtlichen Rahmenbedingungen hin. Da alle Schülerinnen und Schüler, die sich in Leverkusen zum Schuljahr 2026/2027 an einem Gymnasium angemeldet haben, an der jeweils gewünschten Schule aufgenommen worden sind, ist es grundsätzlich nicht zu rechtfertigen, in Einzelfällen auf Wunsch Schulplätze für Leverkusener Kinder in anderen Kommunen zu finanzieren. Dies gilt auch unabhängig von der Haushaltslage.

Losgelöst von der Stellungnahme weist die Stadt darauf hin, dass es entgegen des in der aktuellen Presseberichterstattung erweckten Eindrucks seitens des Städtetages keine abweichende Bewertung des Sachverhaltes gibt und zu keinem Zeitpunkt aktiv eine mündliche oder schriftliche Empfehlung an die Stadt Leverkusen erging, die gewählte Vorgehensweise oder die bisher verfolgte Position zu ändern oder ein Moderationsverfahren mit den Bezirksregierungen anzustreben. Der Deutsche Städtetag hat unabhängig von der Situation generelle Optionen dargelegt und erst auf aktive Nachfrage seitens der Stadt Leverkusen über die Befassung mit dem Leverkusener Themas informiert.

Oberbürgermeister Stefan Hebbel betont vor diesem Hintergrund: „So verständlich der Wunsch nach Beschulung in einer bestimmten Schule auch ist - die Stadt Leverkusen kann aus Gründen der Gleichbehandlung und nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der nachhaltig prekären Haushaltssituation keine Plätze an Leverkusener Schulen unbesetzt lassen, dafür aber gleichzeitig in anderen Kommunen Schulplätze besetzen und dafür zusätzlich finanzielle Mittel in nicht unerheblicher Höhe aufwenden. Die Stadt Leverkusen kann für alle Kinder ausreichend Plätze an Leverkusener Gymnasien zur Verfügung stellen und unterstützt Eltern gerne bei der Schulplatzsuche in Leverkusen.“

Gedenkstunde am Wenzelnberg

09.04.2026

Kurz vor Kriegsende, am 13. April 1945, wurden 71 Menschen von der Gestapo am Wenzelnberg ermordet. Jährlich erinnern Städte in der Region an die Opfer dieses Massakers. In diesem Jahr ist die Gedenkstunde am Mahnmal in Langenfeld am 19. April.

"Den Toten zum Gedenken – den Lebenden zur Mahnung" steht an der Gedenkstätte am Wenzelnberg in Langenfeld, wo 71 Menschen durch das Nazi-Regime am 13. April 1945 ermordet wurden. Am Sonntag, 19. April 2026, findet um 11 Uhr die jährliche Gedenkveranstaltung für die Opfer dieser schrecklichen Morde am Mahnmal statt.

In diesem Jahr lädt die Stadt Langenfeld als Ausrichterin zu der Gedenkveranstaltung an das Mahnmal Wenzelnberg ein. Inhaltlich wird dieses Gedenken im jährlichen Wechsel von den Städten Langenfeld, Remscheid, Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Leichlingen gestaltet. 

Das Gedenken mit Kranzniederlegung am Mahnmal wird umrahmt von einem Programm mit Redebeiträgen des Langenfelder Bürgermeisters Gerold Wenzens sowie Alexandra Mehdi, Mitglied der Kreisvereinigung der VVN/BdA Solingen (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) und dem Beitrag einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld unter dem Motto "Gemeinsam erinnern und Verantwortung tragen – Nie wieder leise!" 

Musikalisch begleitet wird die Gedenkveranstaltung von einem Gemeinschafts-Chor des Langenfelder Kinder- und Jugendchores und des AWO-Chors unter der Leitung von Britta von Anklang. 

Zum Abschluss wird traditionell das Lied "Die Moorsoldaten" von allen Anwesenden gesungen.

Infos zum Mahnmal Wenzelnberg auf der Webseite der Stadt Langenfeld unter: Langenfeld - Das Mahnmal am Wenzelnberg

Stadtverwaltung am Freitagnachmittag telefonisch nicht erreichbar

08.04.2026

Während der Wartungsarbeiten werden alle Telefonnummern der Stadtverwaltung, die mit 0214/406 und 02171/406 beginnen, nicht verfügbar sein.  

Auch die Leitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes ist davon betroffen und unter der gewohnten Rufnummer 0214 406 36555 im genannten Zeitraum nicht erreichbar. Während des betroffenen Zeitfensters kann der Kommunale Ordnungsdienst per E-Mail (leitstelle-kod@stadt.leverkusen.de) kontaktiert werden. In dringenden Notfällen oder bei unmittelbaren Gefahren für Leib und Leben können Bürgerinnen und Bürger zudem auf die bekannten Notrufnummern der Polizei (110) bzw. der Feuerwehr (112) zurückzugreifen.

 

Vollsperrung obere Ebene des Europarings

08.04.2026

Eine entsprechende Umleitung über den Europaring (Obere Ebene in Fahrtrichtung Opladen) - Olof-Palme-Straße - Europaring wird eingerichtet.

Die Verkehrsführung der Bauabschnitte wurden zwischen der Baustellenkoordination, der Feuerwehr Leverkusen, der Wupsi GmbH sowie der Polizei Köln abgestimmt.

Die Technischen Betriebe Leverkusen bitten um Verständnis für die anstehenden Arbeiten und die damit einhergehenden Behinderungen.

Sonnige Tage hinterlassen unnötige Spuren: Stadt kämpft gegen wilden Müll

07.04.2026

Die Stadt Leverkusen appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und Rücksicht auf Natur und Mitmenschen zu nehmen. „Wer leichtfertig, Müll fallen lässt, verunstaltet damit seine eigene Stadt und sein eigenes Zuhause“, betont Oberbürgermeister Stefan Hebbel, der sich intensiv für Prävention bei der Thematik Sauberkeit und Ordnung einsetzt. „Es ist mir ein sehr wichtiges Anliegen, dass wir stetig gemeinsam daran arbeiten, das Bewusstsein bei allen Leverkusenerinnen und Leverkusenern zu schärfen und zu verändern. Wilder Müll ist keine Bagatelle, sondern schadet der Umwelt und der Gemeinschaft!“ 

Das sogenannte „Herausfischen“ von Textilien aus Altkleidercontainern ist darüber hinaus eine Straftat und gilt als Diebstahl. Nicht selten bleiben zudem die Kleidungsstücke um die Container liegen. Rund um die Ostertage konnte nach einem Hinweis einer Privatperson das Ausräumen im großen Stil eines Sammelcontainers in Quettingen gestoppt werden. Die Polizei hat dabei die Person noch auf frischer Tat erwischt. 

180 Tonnen wilder Müll wurden 2025 von den drei Einsatzteams der JOB Service Beschäftigungsförderung (JSL) im Projektbereich „Arbeiten für eine saubere Stadt“ per Hand eingesammelt. Hinzu kommen 5.200 Rückschnitte von Zweigen und Ästen, die auf Radwegen für Behinderungen sorgten. Die per Lastenfahrrad und fußläufig im Stadtgebiet präsenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Teams „Radwegepflege“, „Sauberes Leverkusen“ und „Stadtreinigung“ leisten so jedes Jahr einen beeindruckenden und wichtigen Beitrag für ein gepflegtes Stadtbild und ein lebenswertes Leverkusen.  

Der von der JSL gesammelte Müll wird umweltgerecht bei der AVEA entsorgt. Diese ist auch selbst immer wieder zur Beseitigung von wildem Müll im Stadtgebiet im Einsatz. Insgesamt 899 Tonnen kamen im Jahr 2025 bei der AVEA zusammen. 

JSL-Geschäftsführer Thomas Schorn erklärt: „Dank der Beauftragungen durch den Rat der Stadt und die Stadtverwaltung sorgen wir gemeinsam für mehr Sauberkeit und damit Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet. Zugleich schaffen wir neue Chancen der Qualifizierung für arbeitslose Menschen mit dem Ziel der Rückkehr in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und eine von öffentlichen Förderungen wieder unabhängige Lebensgestaltung. Damit verbunden ist schließlich auch eine direkte Entlastung unseres städtischen Haushaltes.“

Mängelmelder: Gemeinsam gegen negative Entwicklungen

JSL und AVEA werden bei ihrer Arbeit auch u.a. auch durch Hinweise aus der Bürgerschaft über den städtischen Mängelmelder unterstützt. Der Mängelmelder hat sich seit der Einführung 2022 als zentrales und praktisches Online-Tool bewährt, wenn Bürgerinnen und Bürger kaputte Straßenbeleuchtung, Schlaglöcher, wilde Müllansammlungen und ähnliche Anliegen schnell und unkompliziert an die Verwaltung melden wollen. 

2025 sind insgesamt 2.497 Meldungen über den Mängelmelder eingegangen. Die meisten bezogen sich auf Straßenschäden und Straßenbeleuchtung, Falschparker und wilden Müll. In der Kategorie „Angsträume“ gingen seit Einführung bisher acht Meldungen ein. Diese wurden z.T. an den Kommunale Ordnungsdienst mit Bitte um verstärkte Bestreifung weitergegeben. 

Grundsätzlich können und sollten sich Bürgerinnen und Bürger gerne über den Mängelmelder mit der Stadt in Verbindung setzen, wenn Dinge negativ auffallen, damit die Stadtverwaltung im Verbund mit AVEA, JSL und TBL schnell reagieren kann. Leider kommt es immer wieder zu besonders rücksichtslosen Fällen z.B. von Müllablagerungen, bei denen die Behörden auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen sind.  

Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Leverkusen ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Einhaltung der öffentlichen Ordnung, die Herstellung der Sicherheit und die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum geht. 

Die Leitstelle des KOD ist wie folgt erreichbar:  
Telefon: 0214 406 36555 
E-Mail: leitstelle-kod@stadt.leverkusen.de 

Montag bis Donnerstag: 07:00 - 23:00 Uhr
Freitag und vor Feiertagen: 08:00 - 24:00 Uhr
 

Zum Hintergrund: JOB Service Beschäftigungsförderung (JSL)

Immer wieder erschließt die JOB Service Beschäftigungsförderung (JSL) im Auftrag der städtischen Politik und Verwaltung neue Einsatz- und Qualifizierungsfelder für Menschen, die zuvor seit Jahren keine Arbeitsstelle finden konnten. Dazu stehen Tätigkeitsbereiche im Vordergrund, die einen praktischen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger erzielen und zur Aufwertung des städtischen Erscheinungsbildes beitragen. Anschließend wird mit den so erzielten Fachkenntnissen und Qualifikationen eine Vermittlung in den Arbeitsmarkt ermöglicht.

Bilanz 2025: 30.000 Menschen in Kontakt mit JSL-Hilfezentrum

07.04.2026

Das Prinzip ist denkbar einfach: Gut erhaltene, aber nicht mehr genutzte Alltagsgegenstände werden nicht weggeworfen, sondern kommen bedürftigen Menschen mit Bedarfsnachweis und in Notsituationen zugute. Dazu hält die JSL in der eigenen Umweltwerkstatt an der Humboldtstraße 50 in Opladen eine zentrale Abgabestelle vor. Hier werden die Sachspenden abgegeben, geprüft und sortiert. Die Ausgabe der Spenden erfolgt dann über die JSL-Ausgabestelle in Opladen, in städtischen Übergangsheimen und gemäß Bedarf an weitere Stellen im Stadtgebiet. 

Zudem ist das JSL-Angebot als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für zuvor längere Zeit arbeitssuchende Menschen in Leverkusen konzipiert: „Im Rahmen sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse bieten wir hier neue Chance zur beruflichen Qualifizierung in der Annahme, Sortierung, Lagerhaltung und Warenausgabe mit dem Ziel der Vermittlung in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis des Arbeitsmarktes", unterstreicht JSL-Geschäftsführer Thomas Schorn, und ergänzt: “Das führt im Ergebnis auch zur Entlastung des städtischen Haushaltes." 

Alle Informationen rund um Bedarfe an Sachspenden, Spendenausgaben und Öffnungszeiten sind jederzeit abrufbar unter www.joblev.de/hilfezentrum-tafel-der-dinge/tafel-der-dinge.

 

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