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53 Jahre Städtepartnerschaft: Leverkusen begrüßt Gäste aus Bracknell

11.09.2026

In seiner Begrüßungsrede hieß der Oberbürgermeister die Gäste, von denen viele seit Jahren enge, familiäre Bindungen zu Leverkusener Gastfamilien pflegen, herzlich willkommen. Er betonte den Wert persönlicher Begegnungen als Fundament für internationale Verständigung. Die gewachsene Verbindung wird getragen vom Freundeskreis Bracknell-Leverkusen und der Bracknell Twinning Association und richtet den Blick in dieser Woche gezielt auf die europäische Zukunft.

„Unsere Städtepartnerschaft lebt nicht von Verträgen, sondern von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Gerade in Zeiten globaler Veränderungen zeigen uns die tiefen Freundschaften zwischen Bracknell und Leverkusen, wie wichtig die persönliche Begegnung ist“, so Oberbürgermeister Stefan Hebbel.

Parallel zum Bürgerbesuch findet ein mehrtägiger Jugendworkshop des Netzwerks „StadtRäume/Urban Spaces“ statt. Gemeinsam mit dem Opladener Geschichtsverein als Teil des Netzwerks erarbeiten junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren Ideen unter dem Motto „Stadt gemeinsam gestalten – Europa gemeinsam entwickeln“. „Indem wir heute junge Menschen aus ganz Europa zusammenbringen, bauen wir gemeinsam das Fundament für ein vorurteilsfreies, starkes Miteinander von morgen“, betont der Oberbürgermeister.

Die Ergebnisse des Workshops werden am kommenden Sonntag, 13. September, beim traditionellen Geschichtsfest an der Villa Römer der Öffentlichkeit präsentiert.

Leverkusens NRW-Sportschule auf Wachstumskurs

11.09.2026

Damit sollen künftig noch mehr sportlich talentierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, schulische Bildung und Leistungssport unter optimalen Rahmenbedingungen miteinander zu verbinden. Gleichzeitig sollen die Bildungschancen und die Möglichkeiten für einen Wechsel innerhalb des Schulsystems nachhaltig verbessert werden.

Bereits im Vorfeld der politischen Entscheidung in der Oktobersitzung des Stadtrates hat die Stadt Kontakt mit dem Land Nordrhein-Westfalen aufgenommen, um die mögliche Erweiterung der NRW-Sportschule abzustimmen. Die Rückmeldung aus Düsseldorf ist eindeutig: Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen begrüßt die geplante Erweiterung ausdrücklich und hat dem Antrag, vorbehaltlich der politischen Zustimmung, bereits stattgegeben.

In dem begleitenden Schreiben der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen heißt es: „Das in Leverkusen seit dem Schuljahr 2013/2014 etablierte Konzept zur Vereinbarkeit von Leistungssport und schulischer Bildung hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. Dass dieses bewährte Modell nun im Sinne der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit auf eine Gesamtschule ausgeweitet werden soll, um Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer schulischen Ausgangslage den Zugang zur dualen Karriere aus Schule und Leistungssport zu ermöglichen, ist ein wichtiger und richtiger Schritt.“

„Wir freuen uns sehr über diese ausdrückliche Wertschätzung aus Düsseldorf. Sie bestätigt, dass wir mit unserem Leverkusener Weg genau richtig liegen“, erklärt Stadtdirektor und Dezernent für Bildung, Jugend und Sport, Marc Adomat. „Der Bedarf ist in unserer Sportstadt eindeutig vorhanden. Deshalb wollen wir unser erfolgreiches Konzept konsequent weiterentwickeln und noch mehr Kindern und Jugendlichen Chancen eröffnen. Mein besonderer Dank gilt allen, die dieses tolle Projekt mit ihrem Engagement voranbringen und mit Leben füllen – in den Schulen, in den Vereinen und bei den verantwortlichen Mitarbeitenden der Stadt Leverkusen.“

Ab dem Schuljahr 2027/2028 sollen sowohl das Landrat-Lucas-Gymnasium als auch die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule jeweils einen Zug als Sportklasse im Rahmen der NRW-Sportschule anbieten. An der Käthe-Kollwitz-Schule würde das Angebot mit dem 5. Jahrgang starten und anschließend mit den folgenden Jahrgängen aufwachsen. Eine generelle Erweiterung der Zügigkeit der Schule ist damit nicht verbunden. Die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule bleibt weiterhin 8-zügig. Eine grundsätzliche Aufnahmevoraussetzung in die Sportklasse der NRW-Sportschule für beide Schulen wird bzw. bleibt jeweils das erfolgreiche Bestehen eines sportmotorischen Testes.

„Die Nachfrage nach der Sportklasse am Landrat-Lucas-Gymnasium ist seit Jahren sehr hoch, sodass wir regelmäßig nicht alle Bewerbungen berücksichtigen können“, ergänzt Fachbereichsleiterin Schulen Carolin Maus. „Gemeinsam mit den Vereinen vor Ort, insbesondere Bayer 04 und dem TSV Bayer 04 Leverkusen, führen wir dieses Erfolgskonzept weiter und schaffen zusätzliche Chancen für sportlich talentierte Kinder und Jugendliche. Dabei stehen ihnen künftig alle schulischen Abschlüsse bis hin zum Abitur offen.“

Die Vorbereitungen für die Erweiterung der NRW-Sportschule in Leverkusen laufen auf Hochtouren. Ziel ist es, das erweiterte Angebot bereits ab dem kommenden Schuljahr 2027/2028 anbieten zu können. 

Elternabend zur Berufsorientierung in der 8. Klasse

10.09.2026

Neben interessierten Eltern sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehr- und Fachkräfte herzlich eingeladen.

Der Abend bildet den Auftakt für eine Reihe von praxisnahen Schritten, die den Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder das Studium erleichtern sollen. Das erwartet die Eltern an beiden Terminen:

  •          „Potenziale entdecken“ (PE) ist der erste Baustein im Übergang Schule–Beruf und wird ab der 8. Jahrgangsstufe (Gymnasien Jahrgangsstufe 9) von einem zertifizierten Träger durchgeführt. Schülerinnen und Schüler entdecken und reflektieren ihre persönlichen, sozialen, methodischen und beruflichen Basiskompetenzen im realitätsnahen Kontext.
  •          Informationen über den weiteren Berufsorientierungsprozess im Rahmen des Landesprogramms „KAoA“.

Gemeinsam mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Leverkusen und dem Bildungsträger, bei dem der Einstieg in die berufliche Orientierung stattfindet, wird die Kommunale Koordinierungsstelle Schule-Beruf die Fragen der Eltern beantworten. 

Darüber hinaus stellt sich die ehrenamtliche Eltern-AG im Übergang Schule-Beruf kurz vor. Zur Auswahl stehen ein Elternabend in digitaler Form und ein Elternabend in Präsenz.  

Mittwoch, 16.09.2026, 18:30 bis 19:30 Uhr (online via zoom)

Dienstag, 22.09.2026, 18:30 bis 19:30 Uhr (in Präsenz im FORUM Leverkusen)

Die Anmeldung zu den Elternabenden ist über die städtische Homepage möglich.

Elternabend zur Berufsorientierung | Leverkusen bildet

Rückblick: Schwimmabzeichen-Aktionstag im Freibad Wiembachtal

10.09.2026

Die Abnahme der Schwimmabzeichen wurde von erfahrenen Kursleiterinnen und Kursleitern der Schwimmschule „Aqua -Vital“ durchgeführt, die die Kinder durch die Prüfungen begleiteten.


Insgesamt konnten 83 Schwimmabzeichen vergeben werden. Dabei erreichten 35 Kinder das „Seepferdchen“-Abzeichen, 34 Kinder schafften das Schwimmabzeichen „DSA-Bronze“, 12 Kinder das „DSA-Silber“ und 2 meisterten sogar das „DSA-Gold“-Abzeichen.
„Es freut uns sehr, zu sehen, wie viele Kinder an diesem Tag erfolgreich ihre Schwimmabzeichen erworben haben. Es zeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, um die Schwimmfähigkeit zu fördern und gleichzeitig Spaß am Wasser zu vermitteln“, sagt Nelly Schreiner, Betriebsleiterin des Sportpark Leverkusen.


Neben der reinen Schwimmabzeichen-Abnahme hatten die Kinder vor den Prüfungen noch einmal die Möglichkeit, im Wasser zu üben und sich hilfreiche Tipps abzuholen. Das Programm sorgte somit nicht nur für die Sicherheit im Wasser, sondern hielt auch den Spaßfaktor hoch.

Veröffentlichung des Smart City Index 2026

10.09.2026

Der Digitalverband Bitkom e. V. hat den diesjährigen Smart City Index veröffentlicht. Das Ranking vergleicht den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Mit seinen rund 170.000 Einwohnern ist Leverkusen Teil dieses Digitalrankings und die Stadtverwaltung hat daher auch in diesem Jahr erneut aktuelle Informationen zu ihren digitalen Angeboten, der technischen Infrastruktur und den aktuellen Digitalisierungsprojekten bereitgestellt.

Leverkusen hat im diesjährigen Smart City Index Punkte hinzugewonnen und erreicht mit 63,5 Punkten den 67. Platz. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Verbesserung um sieben Plätze. Listenplätze hinzugewinnen konnte die Stadt besonders in den Kategorien Mobilität (+9), sowie IT und Kommunikation (+4). 

Das Ergebnis zeigt, dass die Digitalisierung in Leverkusen weiter an Dynamik gewinnt. Hierzu tragen mehrere Entwicklungen bei: Die Stadt verfügt inzwischen über eine Urbane Datenplattform, mit der Daten innerhalb der Verwaltung besser zusammengeführt und für weitere Anwendungen nutzbar gemacht werden können. Zudem bereitet Leverkusen den Einstieg in LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) vor. Diese Funktechnologie kann künftig dazu beitragen, Sensordaten beispielsweise aus den Bereichen Umwelt, Energie, Verkehr oder Gebäudemanagement kostengünstig und energieeffizient zu erfassen. Ziel des Projektes LoRaWAN ist mittelfristig die Einsparung von Haushaltsmitteln sowie die Entwicklung in Richtung einer zukunftsorientierten Smart City. Ein Pilotprojekt wird derzeit aufgesetzt.

Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz nimmt Gestalt an. Ein KI-Assistenzsystem wird derzeit im Testbetrieb erprobt, um Mitarbeitende bei geeigneten Aufgaben zu unterstützen und zugleich Erfahrungen für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz in der Verwaltung zu sammeln. Darüber hinaus sind verschiedene Digitalprojekte in den vergangenen Monaten deutlich vorangekommen. Diese Fortschritte konnten sich positiv auf die Bewertung auswirken.

In die Bewertung für das Ranking des Smart City Indexes fließen abgeschlossene und der Öffentlichkeit zugängliche Maßnahmen bzw. im internen, städtischen Gebrauch validierte Projekte ein. Oberbürgermeister Stefan Hebbel ordnet das Ergebnis ein: „Das Ergebnis ist eine Bestätigung dafür, dass sich unsere Investitionen in digitale Strukturen und konkrete Anwendungen auszahlen. Digitalisierung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Infrastruktur, qualifizierten Mitarbeitenden und umsetzungsstarken Projekten. Wie die Ergebnisse zeigen, gibt es aber auch weiterhin noch viel Luft nach oben. Insbesondere bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, wie etwa der vollumfänglichen Einführung der E-Akte und eines Dokumentenmanagementsystems, müssen wir noch deutlich zulegen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir unsere digitalen Angebote künftig weiter verbessern. Dafür sind bereits weitere Maßnahmen in Vorbereitung, wie etwa ein ‚Dashboard Digitale Verwaltung‘. Damit wird die Stadt Leverkusen künftig noch nutzerfreundlicher und übersichtlicher über ihre digitalen Verwaltungsangebote informieren.“

Aktionswoche Kinderrechte 2026: Gemeinsam Kinderrechte sichtbar machen

09.09.2026

Schirmherr der Aktionswoche ist Stadtdirektor Marc Adomat.

Während der Aktionswoche bieten zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Initiativen in ganz Leverkusen ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Jugendliche und Familien an. Die Veranstaltungen zeigen, wie vielfältig die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention bereits in Leverkusen gelebt und umgesetzt werden.

Die Stadt Leverkusen setzt die Kinderrechte gemeinsam mit zahlreichen Trägern und Einrichtungen bereits auf vielfältige Weise um. Die Aktionswoche verfolgt das Ziel, dieses Engagement sichtbar zu machen und auf die Bedeutung von Schutz, Förderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig rückt sie ein Kinderrecht besonders in den Mittelpunkt: das Recht von Kindern und Jugendlichen, ihre eigenen Rechte zu kennen und darüber informiert zu werden.

Organisiert wird die Aktionswoche vom Fachbereich Kinder und Jugend der Stadt Leverkusen (Stab Prävention und Abteilung Jugendförderung) gemeinsam mit dem Fachbereich Schulen (Kommunalen Bildungsbüro Leverkusen). Die kostenfreien Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren sowie ihren Familien. Sie werden von städtischen Einrichtungen und freien Trägern an zahlreichen Standorten im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Für einzelne Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Die Finanzierung erfolgt durch die beteiligten Einrichtungen sowie teilweise über das Landesprogramm „Kinderstark – NRW schafft Chancen“.

„Kinderrechte in Leverkusen dürfen keine abstrakte Idee, sondern müssen gelebter Alltag sein“, erklärt Stadtdirektor und Schirmherr Marc Adomat. „Wir als Stadt tragen Verantwortung dafür, dies für unsere Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Daher freue ich mich sehr, dass sich so viele Akteure an der Woche der Kinderrechte 2026 beteiligen. Dieser gemeinsame Wille zeigt die hohe Bedeutung, die Leverkusen den Kinderrechten beimisst“. 

Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass dank einer Förderung durch „Kinderstark – NRW schafft Chancen“ viele Angebote der Aktionswoche für Familien kostenfrei sind. Kinderrechte bedeuten auch Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Dafür unterstützen wir Familien von Anfang an. Die Aktionswoche bietet dabei einen guten Einblick in unser Beratungs- und Angebotsprogramm.“

Das vollständige Programm ist online unter „Aktionswoche Kinderrechte in Leverkusen“ auf der Veranstaltungsplattform „Lust auf Leverkusen“ abrufbar.

Aktionswoche. Kinderrechte in Leverkusen. – Veranstaltungsreihe – Lust auf Leverkusen

Zu den vielfältigen Angeboten gehören unter anderem Projekttage in zahlreichen Kindertageseinrichtungen und Schulen, ein Escape-Spiel zum Thema Kinderrechte am Lise-Meitner-Gymnasium, Sport-, Kreativ- und Bastelangebote in den Jugendhäusern sowie Mitmachaktionen im Museum Morsbroich, in der Stadtbibliothek und auf dem NaturGut Ophoven. Auch das Rathaus öffnet wieder seine Türen für Kinder und Jugendliche.

Zum Kinderfest am Weltkindertag am Sonntag, 20. September 2026, lädt erneut der Kinderschutzbund Leverkusen in den Neulandpark. Familien und besonders Kindern wird hier ein buntes, kostenloses Programm rund um die Kinderrechte sowie viele Mitmach-Aktionen geboten.

Bereits im Vorfeld wurden pädagogische Fachkräfte zu zwei Schulungen eingeladen. Dort erhielten sie die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Thema Kinderrechte auseinanderzusetzen, Materialien kennenzulernen und sich mit anderen Fachkräften auszutauschen und zu vernetzen.

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