Brückentag: Stadtverwaltung bleibt geschlossen
Die Stadtverwaltung Leverkusen weist darauf hin, dass die städtischen Dienststellen am kommenden Freitag, 15. Mai, nach dem Feiertag (Christi Himmelfahrt) geschlossen bleiben.
Geschlossen sind ferner die städtischen Kindertageseinrichtungen, die Jugendhäuser, das Forum, das Industriemuseum Sensenhammer und die Volkshochschule (Kurse am Wochenende finden statt).
Zu den üblichen Zeiten geöffnet haben das Schwimmbad CaLevornia und das Schwimmbad Wiembachtal, das Museum Morsbroich und die Hauptstelle der Stadtbibliothek. Auch das Naturgut hat am Brückentag normal geöffnet.
Die Kurse und der Unterricht an der Musik- und Kunstschule finden statt, die Verwaltungsbüros sind geschlossen.
Online-Dienst Hilfe zum Lebensunterhalt
Seit April 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen die Möglichkeit, den bundesweiten Online-Dienst zu Hilfe zum Lebensunterhalt zu nutzen. Die Hilfe zum Lebensunterhalt ist eine staatliche Sozialleistung im Rahmen der Sozialhilfe. Sie dient der Sicherstellung, dass hilfebedürftige Bürgerinnen und Bürger über die notwendigen finanziellen Mittel für ein menschenwürdiges Leben verfügen.
Ein digitaler Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt kann über die Sozialplattform gestellt werden (https://sozialplattform.de/). Die Plattform ist ein fortlaufend weiterentwickeltes Angebot der Sozialverwaltung und bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu umfassenden Informationen rund um Sozialleistungen. Für die Nutzung des Online-Angebots ist lediglich ein Internetzugang erforderlich.
Die Sozialplattform ist dank ihres responsiven Designs auch auf mobilen Endgeräten mit aktuellem Browser vollumfänglich nutzbar. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt, wodurch eine sichere Kommunikation gewährleistet ist. Im Rahmen der Online-Beantragung sind alle erforderlichen Angaben vollständig einzugeben sowie die notwendigen Nachweise hochzuladen. Anschließend kann der Antrag direkt digital übermittelt werden.
Um den Übergang zur digitalen Antragstellung so einfach wie möglich zu gestalten, setzt der Fachbereich Soziales auf eine gezielte Begleitung der Bürgerinnen und Bürger. In persönlichen Beratungsgesprächen vor Ort wird künftig aktiv auf das neue Onlinetool hingewiesen.
Auch wichtige Multiplikatoren, wie z.B. rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, die Hilfesuchende oft im Alltag begleiten, werden umfassend informiert. Ergänzend dazu machen Hinweise im Kommunalportal sowie bei der persönlichen Antragsannahme auf den digitalen Weg aufmerksam, sodass der Online-Dienst direkt dort bekannt gemacht wird, wo der Beratungsbedarf entsteht.
Weiterführende Informationen sowie der Online-Dienst sind auf dem Kommunalportal der Stadt Leverkusen zu finden. Hier ist neben der Antragsstellung zu Hilfe zum Lebensunterhalt seit Kurzem auch die Beantragung von Aufenthaltstitel, Aufenthaltskarten, aufenthaltsrelevante Bescheinigungen und die Anzeige von Haltung besonders geschützter Tierarten sowie die Anzeige einer Verkehrsordnungswidrigkeit digital möglich.
Das Portal ergänzt das Online-Angebot von Verwaltungsdienstleistungen der Stadt Leverkusen und trägt zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes bei. Bei weiterführenden Fragen kontaktieren Sie die Abteilung Soziale Leistungen des Fachbereiches Soziales per E-Mail an 502-soziale-leistungen@stadt.leverkusen.de.
Pflegeberatung in den Quartieren stärkt wohnortnahe Unterstützung
Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai macht der Fachbereich Soziales der Stadt Leverkusen auf ein zentrales Unterstützungsangebot für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen aufmerksam: die Pflegeberatung in den Quartieren.
Mit diesem wohnortnahen Service trägt die Stadt dazu bei, Orientierung zu geben, individuelle Lösungen zu entwickeln und die Lebensqualität im eigenen Zuhause möglichst lange zu sichern.
Pflegebedürftigkeit stellt Betroffene sowie ihre Familien vor zahlreiche organisatorische, finanzielle und emotionale Herausforderungen. Die Pflegeberatung in den Quartieren setzt genau hier an: Sie bietet eine niedrigschwellige, persönliche und kostenfreie Beratung direkt im Lebensumfeld der Menschen.
„Unser Ziel ist es, Hilfesuchende frühzeitig zu erreichen und ihnen Wege durch das komplexe System der Pflege- und Unterstützungsangebote aufzuzeigen“, erklärt Katrin Arndt, Leiterin des Fachbereichs Soziales.
Das Angebot der Pflegeberatung umfasst unter anderem:
- Information zu Leistungen der Pflegeversicherung
- Beratung bei der Beantragung eines Pflegegrads
- Beratung zu Entlastungsangeboten für Angehörige
- Klärung von Fragen zur Organisation, Finanzierung und Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit
- Orientierung zu Wohnraumanpassung und alternativen Wohnformen
Die Beratung erfolgt durch Mitarbeiterinnen der Stadt und ist unabhängig sowie individuell auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmt.
In den folgenden Stadtteilen gibt es das Angebot der Pflegeberatung bereits:
Opladen ab Juni: AWO Familienseminar, Berliner Platz 3
Jeden 2. Mittwoch im Monat von 10:00 bis 11:30 Uhr - Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig.
Schlebusch: Altes Bürgermeisteramt, Bergische Landstraße 28
Jeden 1. Mittwoch im Monat von 10:00 bis 11:30 Uhr - Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig.
Wiesdorf: Quartierstreff Alte Feuerwache, Moskauer Straße 3
Jeden 1. Dienstag im Monat von 10:00 bis 11:30 Uhr - Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig.
Wiesdorf: Fachbereich Soziales, Hauptstraße 119
Termine nach Vereinbarung
Ab September startet ein viertes Angebot in Küppersteg: Moschee, Kiesweg 7
Jeden 2. Freitag im Monat von 10:30 bis 12:00 Uhr - Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig.
Weitere Informationen zur Pflegeberatung:
Stadt Leverkusen
Fachbereich Soziales
Team Pflegeberatung
0214 / 406 – 50014, 50015 oder 50017
E-Mail: pflegeberatung@stadt.leverkusen.de
Kontrollaktion gegen Müll: 75 Verstöße festgestellt
Eine Woche lang dauerte die städtische Schwerpunkt-Aktion, bei der der Kommunale Ordnungsdienst besonders auf gedankenlos in die Gegend geworfenen Müll geachtet hat. Die Bilanz: Rund 75 Verstöße wurden festgestellt.
Vom 04. Mai bis zum 10. Mai dauerte die Aktion. An verschiedenen Stellen in der Stadt, vor allem in den Fußgängerzonen, am Busbahnhof in Wiesdorf, an bekannten „Müll-Hotspots“ und im Umfeld von Wertstoffinseln und Altkleidercontainern waren Mitarbeitende des KOD, teils in Zivil, unterwegs. Bei ihren Kontrollgängen stellten sie rund 75 Verstöße fest. Vor allem ging es dabei um achtlos weggeworfenen Kleinmüll wie Zigarettenkippen oder Essens- und Verpackungsreste.
Wer dabei erwischt wurde, erhält einen Bußgeldbescheid durch die Zentrale Bußgeldstelle. Auch kleinere Verstöße haben in der Regel bereits ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro zur Folge. Achtlos weggeworfener Müll verschmutzt nicht nur die Stadt und ist ein optisches Ärgernis, sondern birgt auch Gesundheitsgefahren. Vor allem Zigarettenkippen sind ein besonderes Problem, weil sie in der Gesamtsumme erheblich die Umwelt belasten.
Die nur wenige Gramm leichten Zigarettenstummel werden schnell vom Wind verweht oder vom Regen weggespült. Sie landen laut Naturschutzbund Deutschland e.V. mit allen schädlichen Inhaltsstoffen wie dem wasserlöslichen Nikotin über das Regenwasser auch in Bächen, Flüssen oder im Meer und schädigen dort Insekten und Wasserorganismen. Darüber hinaus gelangen die Rückstände des Kunststoffs (Zellulose-Acetat) der Zigarettenfilter als Mikroplastik in die Umwelt.
Der KOD stellte zudem fest, dass dieser Müll teilweise auf den Boden geworfen wurde, obwohl Abfallkörbe und Aschenbecher in unmittelbarer Nähe vorhanden waren. Solcherart entsorgte Essensreste sind nicht nur unappetitlich. Sie können auch Schädlinge, zum Beispiel Ratten anziehen.
Mit dem konsequenten Sanktionieren der Verstöße ist die Hoffnung verbunden, dass die Kontrollen in Verbindung mit den eingeleiteten Bußgeldverfahren künftig für Verhaltensänderungen bei den Betroffenen sorgen.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel unterstützt das: "Wir müssen das Bewusstsein für mehr Eigenverantwortlichkeit gerade auch mit solchen Aktionen immer wieder schärfen. Nur so lassen sich Verhaltensweisen langfristig positiv verändern."
Die Kontrollen an den Müll-Schwerpunkten werden im Rahmen der üblichen Einsatzplanung durch den KOD weiterhin - und auch weiterhin teilweise in Zivil - fortgeführt.
Leverkusener Unternehmen engagiert sich für Stadtgrün
Die Firma Krings Immobilien GmbH spendete eine Ersatzpflanzung für den Kreisverkehr Rennbaumstraße.
Im Kreisverkehr Rennbaumstraße wurde kürzlich eine neue Eiche als Ersatz für einen abgestorbenen Baum gepflanzt. Die vorherige Eiche war aufgrund eines Schädlingsbefalls abgestorben.
Die Ersatzpflanzung wurde von der Firma Krings Immobilien GmbH finanziert. Mit diesem Engagement unterstützt das Unternehmen den Erhalt und die Weiterentwicklung des städtischen Baumbestands.
Die Stadt Leverkusen begrüßt es sehr, wenn Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger die Begrünung im Stadtgebiet durch Spenden unterstützen möchten. Solche Initiativen tragen maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu sichern und das ökologische Gleichgewicht zu stärken.
Spendenmöglichkeit
Unternehmen oder Privatpersonen, die ebenfalls eine Spende für das Stadtgrün tätigen möchten können sich an den Fachbereich Stadtgrün wenden:
Telefon: 0214 406-6701
E-Mail: 67@stadt.leverkusen.de
Hafenplatz Hitdorf eröffnet
Die Fertigstellung des neuen Hitdorfer Hafenplatzes ist der krönende Abschluss des „Integrierten Handlungskonzepts Hitdorf“. Am bundesweit durchgeführten Tag der Städtebauförderung wird dieser neugestaltete Platz offiziell der Bevölkerung übergeben. Denn sowohl sein Umbau als auch die anderen Projekte, die in den vergangenen Jahren in Hitdorf verwirklicht werden konnten, wären ohne die erhebliche Förderung von Land und Bund nicht möglich gewesen.
„Hitdorfs besonderer Reiz liegt auch an seiner unmittelbaren Lage am Rhein“, betont Oberbürgermeister Hebbel, „mit diesem neugestalteten Hafenplatz wird das noch stärker deutlich. Durch die gekonnte Einbindung historischer Elemente verwandelt sich der ehemalige Verladeplatz in einen attraktiven Erholungsraum.“ Auf den erneuerten Schienen, über die früher die Ladekräne liefen, wurden nun eigens dafür hergestellte Sitzpodeste installiert. Durch ein Band aus Natursteinpflaster wird die Schienentrasse noch hervorgehoben.
Mit dem neuen Belag bietet die ebene Platzfläche Raum für Aktivitäten und Veranstaltungen. Moderne Leuchten verbreiten auch in den Abendstunden ein angenehmes Licht. Die Grundlage für die Umgestaltung bildete der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros weihrauch + fischer GmbH aus Solingen, der als Sieger eines 2017 durchgeführten freiraumplanerischen Wettbewerbs hervorging.
Voraussetzung für die Neugestaltung war die Herstellung einer tragfähigen Kaimauer. Da die ursprüngliche Kaimauer aus dem Jahr 1911 auf voller Länge abgängig war, wurde ein neues Hochufer in Spundwandbauweise davorgesetzt. Die Spundwand (Gesamtfläche ca. 3.200m²) ist mittels 132 Pfählen rückverankert. Mit den Bauarbeiten für diesen Platz konnte erst nach Fertigstellung des Bauwerks im Jahr 2025 begonnen werden. Zwar waren die meisten Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Hitdorf (InHK) bereits 2023 abgeschlossen, die Mittel in Höhe von 1.080.000 Euro für den Umbau des Hafenplatzes konnten aber gesichert werden, weil der Durchführungszeitraum bis 2026 festgesetzt war. Insgesamt hat seine Umgestaltung ca. 1,9 Millionen Euro gekostet.
Erste Maßnahmen auf Anregung und mit Unterstützung der Bürgerschaft
Bereits 2015 war das InHK Hitdorf vom Baudezernat mit umfangreicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet worden und Ende 2016 erhielt die Stadt Leverkusen den ersten Förderbescheid. Ab 2017 wurden die großen öffentlichen Baumaßnahmen detailliert geplant und kleine Maßnahmen mit Hilfe eines Verfügungsfonds aus der Bürgerschaft heraus verwirklicht. Unter anderem wurden eine Boulebahn, ein Outdoor-Schachfeld mit Rheinblick und ein Besinnungspfad am Rhein geschaffen. Die Ergänzung der Spielfelder in der Hitdorfer Laach durch vier Fußballtore, eine Volleyballgarnitur sowie Zuschauerbänke und eine neue Himmelsschaukel sowie eine Fitnessstation an der Fährstraße schufen mehr Angebote für Freizeitsportler am Rheinufer.
Eine Quarterpipe am Hitdorfer See erweitert das dortige Angebot für Kinder und Jugendliche.
Neben den o. a. baulichen Projekten setzten die Ehrenamtler auch solche mit sozialem Charakter wie Nachbarschaftshilfe, Laienschauspiel, Bingo- und Tanzveranstaltungen für Senioren und Stadtteilkino um und boten unter dem Titel „Gesund in Hitdorf“ Vorträge und Seminare zu gesundheitsfördernden Maßnahmen. Gemanagt und unterstützt wurden die Initiativen im Stadtteil bis 2022 durch Stadtteilmanager David R. Froessler. Viele der Projekte werden auch heute noch weitergeführt.
Bauliche Projekte nach und nach verwirklicht
An der Hitdorfer Straße befinden sich weitere, umfangreiche bauliche Projekte des InHK Hitdorf - wobei auch der Umbau der Hitdorfer Straße zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität zu den geförderten Maßnahmen gehörte. Mit dem Bau des Kreisverkehrs Ringstraße/Hitdorfer Straße ist das letzte Element des Verkehrskonzeptes verwirklicht, so dass der Verkehr durch Hitdorf sowohl über die Hitdorfer Straße als auch über die Ringstraße geführt und damit den Ortskern entlastet wird.
Im Straßenverlauf reihen sich die Förderprojekte des InHK Hitdorf aneinander: Der Umbau des Kirmesplatzes gelang, indem die platznahe Abbiegespur der Straße „Am Werth“ und die vorhandenen großen Platanen in die Planung integriert wurden. Mit Mitteln des Verfügungsfonds wurde ein Hitdorfer Vereinsbaum aufgestellt. Die angrenzende Stadthalle Hitdorf hat einen Anbau erhalten.
Auf dem Weg zum Stadtteiltreff „Villa Zündfunke“ liegt der Kirchvorplatz St. Stephanus mit dem neuen Bücherschrank und vielen Sitzmöglichkeiten im Umfeld der hergerichteten Bushaltestelle. Ebenfalls aus Mitteln des InHKs gefördert: der Spielplatz „Am Buttermarkt“. Die „Villa Zündfunke“ wiederum ist als ehrenamtlich betriebener Bürgertreff das ursprüngliche Herzstück des Handlungskonzepts Hitdorf. Nach dem Umbau steht der frühere Geschäftssitz eines Kohlenhändlers den Bürgerinnen und Bürgern Hitdorfs zur Verfügung: Auf etwa 450 Quadratmetern können Angebote wie Yoga, Familiencafé, Stadtteilkino, Werk- und Reparaturworkshops und vieles mehr wahrgenommen werden.
Eröffnung am Tag der Städtebauförderung
Feierlich eröffnet wird der Hafenplatz im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Aktionstag, an dem die Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger über Projekte informieren, die sie mit Städtebaufördermitteln umgesetzt haben.
Die Stadt Leverkusen führt seit mehr als 10 Jahren Veranstaltungen innerhalb der Stadterneuerungsgebiete Opladen, Hitdorf und Wiesdorf durch. Zuletzt fanden in den Jahren 2024 und 2025 Veranstaltungen in Wiesdorf statt.


