Leverkusener-Info

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Sauberes Leverkusen: Müllsündern auf der Spur

06.10.2026

 

Aus diesem Grund wird der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr im Oktober erneut eine Schwerpunktaktion im Stadtgebiet durchführen, um Müllsündern auf die Spur zu kommen. Von Montag, 12. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 18. Oktober 2026, wird der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt an bekannten Müllschwerpunkten und besonders häufig gemeldeten Örtlichkeiten kontrollieren. Dabei kommen punktuell auch Mitarbeitende in Zivil zum Einsatz. Ziel ist es, Verstöße direkt festzustellen, nach Möglichkeit die Verursacherinnen und Verursacher illegaler Müllablagerungen zu identifizieren und entsprechend gegen Ordnungsverstöße vorzugehen.

„Mit unserer Schwerpunktaktion wollen wir ein klares Signal setzen: Den öffentlichen Raum zur Müllentsorgung zu missbrauchen, ist kein Kavaliersdelikt und bleibt nicht folgenlos. Gleichzeitig kündigen wir die verstärkten Kontrollen bewusst an, um für das Thema zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass wir auch über die Aktionswoche hinaus konsequent hinschauen werden“, erklärt Steffen Franzkowski, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr.

Verschiedene Örtlichkeiten im Fokus
Der Kommunale Ordnungsdienst wird insbesondere an Orten verstärkt kontrollieren, die in der Vergangenheit wiederholt als Abladestellen für Müll festgestellt wurden oder wo entsprechende Beschwerden eingegangen sind. Dazu gehören unter anderem auch die Busbahnhöfe in Opladen und Wiesdorf.
Auch die Fußgängerzonen werden verstärkt in den Blick genommen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei weggeworfenen Zigarettenkippen sowie Verpackungsresten, die das Erscheinungsbild der Innenstadt beeinträchtigen und regelmäßig Anlass für Beschwerden geben.
Darüber hinaus finden Kontrollen im Umfeld von Wertstoffinseln und insbesondere an Altkleidercontainern statt. Dort kommt es immer wieder zu illegalen Ablagerungen neben den Containern. Auch wenn ein Container voll ist, dürfen Abfälle nicht einfach daneben abgestellt werden.

Kontrollen auch in Zivil
Mit dem punktuellen Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes in ziviler Kleidung greift die Stadt Leverkusen Erfahrungen anderer Städte und Kommunen auf. Uniformierte Einsatzkräfte sind für Personen, die einen Verstoß begehen, in der Regel bereits aus größerer Entfernung erkennbar. Der Einsatz in Zivil ermöglicht es daher, bestimmte Verstöße gezielter festzustellen.
Bei Kontrollen oder Feststellungen weisen sich die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungsdienstes bei Bedarf gegenüber Betroffenen aus. Anlassbezogen können zudem uniformierte Einsatzkräfte hinzugezogen werden.

Für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum
Ziel der Schwerpunktaktion ist es, das Bewusstsein für einen sauberen öffentlichen Raum zu stärken, Ordnungsverstöße konsequent zu ahnden und bekannte Müllschwerpunkte gezielt zu kontrollieren.
Dabei geraten zunehmend auch größere beziehungsweise gewerbliche Ablagerungen in den Fokus. Das Beseitigen illegal abgelagerter Abfälle verursacht erhebliche Kosten. Die AVEA hat im Jahr 2025 insgesamt rund 900 Tonnen wilden Müll entsorgt. Für das Jahr 2026 rechnet die AVEA mit einer weiteren Zunahme der Entsorgungsmengen. 

Erhöhter Kontrolldruck und konsequentes Vorgehen sollen daher nicht nur abschreckend wirken, sondern auch dazu beitragen, Verursacherinnen und Verursacher illegaler Müllablagerungen zu identifizieren und nach Möglichkeit zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Stadt Leverkusen setzt dabei nicht nur auf die Schwerpunktaktion im Oktober. Der Kommunale Ordnungsdienst wird die Kontrollen gegen Vermüllung auch über die Aktionswoche hinaus im Rahmen der personellen Möglichkeiten fortführen.

Bußgelder bei Verstößen
Festgestellte Verstöße gegen die Regelungen der Leverkusener Stadtordnung – insbesondere § 6 „Verunreinigung der Straßen und Anlagen“ – beziehungsweise gegen Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes stellen Ordnungswidrigkeiten dar.
Bei kleineren Verstößen kann in der Regel ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro festgesetzt werden. Betroffene erhalten nach der Bearbeitung durch den Innendienst ein entsprechendes Schreiben der Bußgeldstelle.
Bei illegalen Müllentsorgungen sieht das Kreislaufwirtschaftsgesetz grundsätzlich auch deutlich höhere Geldbußen vor. Je nach Art und Umfang des Verstoßes können diese bis zu 100.000 Euro betragen.

Neue Schiedsperson für Bürrig und Küppersteg gesucht

06.10.2026

Das Aufgabengebiet umfasst bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, beispielsweise Nachbarschafts- und Mietstreitigkeiten, sowie bestimmte Strafsachen, beispielsweise wegen einfacher oder fahrlässiger Körperverletzung, Hausfriedensbruchs oder Beleidigung. Eine juristische Vorbildung ist hierfür nicht erforderlich. 

Die Schiedstätigkeit ist ehrenamtlich. Bewerberinnen und Bewerber sollten ausreichend Zeit für die Wahrnehmung des Amtes mitbringen. Dazu gehören insbesondere die Vorbereitung und Durchführung der Schlichtungsverhandlungen, die erforderlichen schriftlichen Arbeiten sowie die Teilnahme an Einführungs- und Fortbildungslehrgängen.

Schiedspersonen erhalten Informationsmaterial sowie die Möglichkeit, an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Lehrgänge finden üblicherweise an Wochenenden statt. Die Bereitschaft, hierfür Zeit einzuplanen, sollte daher vorhanden sein. Die erforderlichen Sachkosten hierfür übernimmt die Stadt Leverkusen.

Eine Schiedsperson wird für die Dauer von fünf Jahren von der zuständigen Bezirksvertretung gewählt und von der Direktorin des Amtsgerichts Leverkusen vereidigt. Die Dienstaufsicht obliegt dem Amtsgericht Leverkusen.

Schiedspersonen müssen nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Schiedsperson kann nicht sein, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder unter Betreuung steht. Die zu wählende Schiedsperson sollte persönliche Eigenschaften besitzen, die für die Ausübung des Schiedsamts von Bedeutung sind. Hierzu zählen Menschenkenntnis, ausreichende Lebenserfahrung, Geduld, Verhandlungs- und Vermittlungsgeschick sowie die Fähigkeit zur Abfassung schriftlicher Vergleichsprotokolle.

Interessierte Bewerberinnen und Bewerber sollten das 25. Lebensjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz im genannten Schiedsamtsbezirk haben. Zum Zeitpunkt der Wahl sollten sie das 75. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zur Schiedsperson soll außerdem nicht gewählt werden, wer durch sonstige gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.

Die von der Stadt gezahlte jährliche Schiedspersonenentschädigung beträgt zurzeit 1.200 Euro.

Interessierte Personen werden gebeten, sich schriftlich mit kurzem Lebenslauf bis spätestens zum 25.10.2026 bei der Stadt Leverkusen, Fachbereich Recht und Vergabe, Moskauer Str. 4a in 51373 Leverkusen oder per E-Mail an ehrenamt.rechtswesen@stadt.leverkusen.de zu bewerben. Aus der Bewerbung sollte hervorgehen, warum sich die bewerbende Person für die Ausübung des Schiedsamtes besonders geeignet hält. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bei Fragen können Sie sich gerne per E-Mail unter Angabe Ihrer Telefonnummer an die oben genannte E-Mail-Adresse wenden. Die zuständige Mitarbeiterin wird sich sodann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Passwörter & Passwortmanagement – digitale Sicherheit

06.10.2026

Passwörter gehören zu den wichtigsten Schutzmechanismen im digitalen Alltag. Ob beim Online-Banking, beim E-Mail-Konto, in sozialen Netzwerken oder beim Einkauf im Internet – sichere Zugangsdaten sind entscheidend, um persönliche Informationen und digitale Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Die Volkshochschule bietet am 13.10.2026 von 18:00 bis 21:00 Uhr im Forum mit dem Kurs „Passwörter und Passwortmanagement – digitale Sicherheit“ eine praxisorientierte Einführung in das Thema Passwortsicherheit an. Die Teilnehmenden erfahren, wie sichere Passwörter erstellt und verwaltet werden können und welche typischen Fehler bei der Passwortverwendung vermieden werden sollten.
Der Kurs richtet sich an alle, die ihre digitalen Konten besser vor Passwortdiebstahl schützen und einen sicheren Umgang mit Passwörtern erlernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Interessierte können sich für die Anmeldung an die vhs-Hotline unter Tel. 0214 / 406 4188 oder Mail: info@vhs-leverkusen.de wenden oder stöbern Sie auf unserer Homepage www.vhs-leverkusen.de

Für weitere Informationen steht Ihnen die Öffentlichkeitsarbeit der VHS Leverkusen zur Verfügung: Uta Wagner, Tel. 0214 / 406 4185 oder Mail: uta.wagner@vhs-leverkusen.de

Der Herbst wird bunt: Ferienprogramme online

05.10.2026

Noch zwei Wochen bis zu den Herbstferien und auch dieses Mal steht Kindern und Jugendlichen verschiedenster Altersklassen ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Alle Einrichtungen bieten zudem Ausflüge für unterschiedliche Altersgruppen an.

Ob eine Woche Zirkus selbst erleben im Jugendhaus Rheindorf für Kinder von 6 bis 12 Jahre, Nähen mit Hannah oder BMX mit Enis im Haus der Jugend in Opladen, Chillen und Kreativsein im Offenen Kinderbereich oder Workshops (mit Anmeldung) für die Älteren im Jugendhaus Lindenhof oder ein gemütliches Herbstgrillen im Jugendhaus Schöne Aussicht: Leverkusens Jugendhäuser bieten zahlreiche attraktive Möglichkeiten, sich die Ferien zu versüßen.

Am 31.10.2026 wird die große Halloween-Party im Jugendhaus Rheindorf den Abschluss der Herbstferien bilden. Anmelden können sich ab sofort alle Jugendliche von 11 bis 15 Jahre.

Für Jugendliche ab der 7. Klasse, die gerne experimentieren und ausprobieren oder die in die Welt der MINT-Berufe hineinschnuppern möchten, steht erneut ein abwechslungsreiches zdi-Programm des Bildungsbüros offen. Hier ist für alle Kurse eine Anmeldung erforderlich. Dabei sind für einige Angebote noch ausreichend Plätze frei, bei anderen noch Restplätze vorhanden.

Jüngere Kinder, die Abwechslung an den Ferien-Wochenenden suchen, lädt die MutReiferei an jedem Wochenende zu einem offenen Bastelangebot ein. Gemeinsam wird jede Woche etwas anderes gemalt, gebastelt, gefaltet, genäht und gestaltet. Die kreativen Aktionen orientieren sich dabei an Themen wie Herzmut, Handmut, Ohrmut und Kopfmut. Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Ergebnis, sondern die Freude am Ausprobieren, Entdecken und gemeinsamen Gestalten. Das abwechslungsreiche Angebot bietet Kindern die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ganz nebenbei Mut und Selbstvertrauen zu entwickeln. Die Teilnahme ist offen und lädt zum unkomplizierten Mitmachen nach dem Besuch der Ausstellung ein. Die MutReiferei ist Samstag und Sonntag von 11:00-18:00 Uhr geöffnet.

Alle Angebote sind auf der städtischen Internetseite unter Jung in Leverkusen zu finden.

 

 

Tag der Sternenkinder am 15. Oktober: Zeit und Raum für einen frühen Abschied

05.10.2026

Fehlgeburten sind ein Lebensereignis, über das noch immer wenig gesprochen wird. Dabei kommen sie viel häufiger vor, als man denkt. In den ersten zwölf Wochen enden schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der bemerkten Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt. Werden auch sehr frühe, noch unbemerkte Schwangerschaften berücksichtigt, liegt der Anteil höher. 

Eine Totgeburt liegt vor, wenn ein Kind ohne Lebenszeichen geboren wird und mindestens 500 Gramm wiegt oder die 24. Schwangerschaftswoche erreicht wurde. Für Leverkusen weist das Statistische Landesamt IT.NRW für das Jahr 2025 sieben Totgeburten aus. 

Ökumenischer Erinnerungs-Gottesdienst am 14. Oktober 
Am Mittwoch, 14. Oktober, findet um 18:00 Uhr in der Christuskirche an der Dönhoffstraße 2 in Leverkusen-Wiesdorf ein Ökumenischer Erinnerungs-Gottesdienst statt. 
Eltern und Angehörige von Sternenkindern sowie Menschen, die sich im Erinnern und Mitfühlen mit den Familien verbunden fühlen, sind hierzu herzlich eingeladen. Ob Geburt und Tod erst kurz oder schon viele Jahre zurückliegen – es braucht immer wieder einen Raum für den Schmerz und die Trauer und genauso für die Erinnerung. Gemeinsam an Sternenkinder erinnern, trauern, aber auch Hoffnung schöpfen und Trost finden – das ist der Leitgedanke dieses besonderen Gottesdienstes. Gestaltet wird der Gottesdienst gemeinsam von Claudia Stracke, Diakonin und Seelsorgerin beim Evangelischen Kirchenkreis, und Diakon Karl Heinz Schellenberg, Seelsorger im katholischen Stadtdekanat Leverkusen.

Ein besonderer Abend für Betroffene
Die AWO lädt am Donnerstag, 15. Oktober, 17:00 bis 19:30 Uhr, in das Café des Familienseminars am Berliner Platz 3 in Opladen: Die Veranstaltung zum Tag der Sternenkinder soll ein Raum sein, in dem sich betroffene Sterneneltern begegnen und austauschen dürfen. Über gemeinsames Musikhören, Liedersingen und auch über kreative Gestaltungsmöglichkeiten soll ein sicherer Ort für alle geschaffen werden. Jede/r darf kommen, wie sie/er mag: schweigend, weinend, lachend, gesprächig, unkreativ oder voller Kreativität. Die Kursleiterin Lea Teubert wird den Abend als Musiktherapeutin und betroffene „Sternenmama“ begleiten. 
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.

Betreuung im Klinikum Leverkusen
Das Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Leverkusen verfügt als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe Level 1 über große Erfahrung in der Betreuung von Risikoschwangerschaften sowie sehr früh geborenen oder kranken Neugeborenen. Dazu gehören auch Situationen, in denen eine Schwangerschaft anders endet als erhofft. Frauen mit einer Fehl- oder Totgeburt finden in der Frauenklinik umfassende medizinische und menschliche Begleitung – unabhängig von der Schwangerschaftswoche.

„Ein Schwangerschaftsverlust kann Frauen und Familien unabhängig von der Schwangerschaftswoche tief treffen. Uns ist wichtig, dass jede Frau in dieser Situation die medizinische Versorgung, aber auch die Zeit und Unterstützung erhält, die sie persönlich braucht“, sagt Klinikdirektorin Priv.-Doz. Dr. Ines Beyer. 

Nicht jede Frau kann direkt nach der Diagnose alle Informationen aufnehmen oder Entscheidungen treffen. Deshalb bietet das Team Gespräche an, die sich an der jeweiligen Situation orientieren. Auf Wunsch können psychologische Unterstützung oder die Klinikseelsorge vermittelt werden.

Stille Geburt
Bei einem Verlust in späteren Schwangerschaftswochen steht häufig eine stille Geburt bevor. Auch hier richtet sich die Begleitung nach der individuellen Situation. Die Hebammen nehmen sich bereits im Vorfeld Zeit für ein ausführliches Gespräch: Was kommt während der Geburt auf die Frau zu? Welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung gibt es? Und welche Wünsche haben die Eltern für die Geburt und den anschließenden Abschied? Soweit es die medizinische Situation zulässt, bleibt dabei Zeit, Entscheidungen zu treffen und sich auf die bevorstehende Geburt und den Abschied einzustellen.

Auch Geschwister oder andere Angehörige können auf Wunsch einbezogen werden. Für den Abschied wird auf die individuellen Bedürfnisse der Eltern eingegangen: Eltern können ihr Kind in Ruhe bei sich haben und, wenn sie dies wünschen, auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal Abschied nehmen.

Erinnerungen schaffen
Das Team unterstützt die Eltern zudem dabei, Erinnerungen an ihr Kind zu bewahren. Wenn es die Situation ermöglicht, fertigen die Hebammen ein Foto sowie eine Karte mit einem Fuß- und einem Handabdruck an. Möchten Eltern diese Erinnerungen zunächst nicht mitnehmen, werden sie aufbewahrt – für den Fall, dass sie sich später anders entscheiden. Darüber hinaus können sich Familien persönliche Erinnerungsstücke aussuchen. Auf Wunsch organisiert das Team außerdem den Kontakt zu einer ehrenamtlichen Sternenkindfotografin oder einem ehrenamtlichen Sternenkindfotografen. 

Auch zu den verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung werden die Familien beraten. Eltern dürfen ihr Kind unabhängig von seiner Größe individuell bestatten lassen. Neben einer individuellen Bestattung besteht die Möglichkeit einer Gemeinschaftsbestattung mit begleitender Trauerfeier durch die Klinikseelsorge auf dem Friedhof Reuschenberg. Beisetzungen sind auch auf dem katholischen Friedhof in Quettingen möglich.

Weitere Informationen zu Unterstützungsangeboten, Bestattung und Beurkundung sowie Kontakte zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen hat das Klinikum in der Broschüre „Früher Abschied“ auf seiner Website www.klinikum-lev.de zusammengestellt.

Niedergelassene Gynäkologen weisen auf Unterstützungsangebote hin
In den gynäkologischen Praxen werden Frauen nach Fehlgeburten in frühen und späteren Schwangerschaftswochen betreut. Neben der körperlichen Versorgung steht für die Ärztinnen und Ärzte die seelische Gesundheit der Patientinnen im Fokus. „Da die Verarbeitung des Erlebten oft Zeit braucht, ist eine weiterführende Betreuung außerhalb der Praxis eine wertvolle Ergänzung“, erläutert Dr. Nasser Zahedi, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Leverkusen.

Wichtige Anlaufstellen für betroffene Frauen und Familien sind Beratungsstellen von Organisationen wie pro familia, der AWO oder der Schwangerschaftsberatungsstelle Esperanza des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Diese bieten vertrauliche und zeitnahe psychosoziale Beratung nach einem Schwangerschaftsverlust an. Bei schwerer psychischer Belastung können Frauenärzte direkt an spezialisierte Psychotherapeuten oder psychiatrische Institutsambulanzen überweisen, um Wartezeiten zu verkürzen.
Die niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzte ermutigen alle Betroffenen, diese Angebote ohne Zögern in Anspruch zu nehmen. „Niemand muss den Weg der Trauer und Bewältigung allein gehen!“, betont Dr. Zahedi. 

Selbsthilfegruppe für Eltern ab Januar 2027
Die Esperanza-Schwangerschaftsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) bietet Beratungen bei Verlust des Kindes durch Fehl- oder Totgeburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch. Die Beratung ist kostenlos und nach Terminvereinbarung unter Tel. 02171/3958706 oder 02171/7439697 oder per Mail an esperanza@skf-leverkusen.de möglich.

Zudem bietet Esperanza ab dem nächsten Jahr eine Selbsthilfegruppe für Eltern nach frühem Verlust ihres Kindes, nach Fehl- oder Totgeburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch an: Ab Januar 2027 jeden 3. Samstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen der Esperanza Beratungsstelle, Goethestraße 3 in Leverkusen-Opladen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter den oben genannten Telefonnummern oder per Mail. Das Angebot ist kostenlos.

 

Anmeldung startet: Fünfter Leverkusener Jugendstadtrat 2027

02.10.2026

So werden, wie in den vergangenen Jahren, auch im Jugendstadtrat 2027 die Abläufe des Leverkusener Stadtrats nachgestellt.

Eingeteilt in Fraktionen, begeben sich die Teilnehmenden unter Anleitung in die Findung realer Stadtthemen, diskutieren und beschließen diese in Fachausschüssen und in der abschließenden Jugendstadtratssitzung.

Bei einem Abendessen haben die Teilnehmenden des Jugendstadtrats zudem die Möglichkeit, die gewählten kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Leverkusen kennenzulernen und sich auszutauschen.

„Der Jugendstadtrat ist ein Beteiligungsformat, das demokratische Prozesse erlebbar macht“, wirbt Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend, für die Teilnahme. „Jugendliche probieren politische Arbeit aber nicht nur aus. Ihre Belange und Wünsche finden zugleich, wenn sie als Antrag im Jugendstadtrat mehrheitlich beschlossen wurden, ihren Weg in den Rat der Stadt Leverkusen. Dieser hat dann die Möglichkeit, die Verwaltung mit der Prüfung und auch der Umsetzung eines Antrags aus dem Jugendstadtrat zu beauftragen.“

So wird, als ein Ergebnis aus dem Jugendstadtrat 2026, beispielsweise der Asphalt des Fuß- und Radwegs parallel zur Straße Am Weiher in Opladen erneuert. Auch die Bereitstellung kostenloser Menstruationsprodukte in Schulen und Jugendzentren konnte dank des Engagements des Frauenring Leverkusen umgesetzt werden.

Weitere Anträge des Jugendstadtrats 2026 wie wirksame Maßnahmen gegen und bei Mobbing sowie einer deutlichen Sichtbarkeit von Angeboten für junge Leverkusenerinnen und Leverkusener befinden sich in der Konkretisierung.

Beworben wird der Aufruf zur Teilnahme am Jugendstadtrat 2027 über die städtische Internetseite sowie den Social Media-Kanälen von Stadtverwaltung und Jugendeinrichtungen.

Darüber hinaus werden Schulen und Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit angeschrieben und informiert. Plakate unter anderem in Schulen, Jugendeinrichtungen und der Musikschule machen zudem auf den Anmeldestart aufmerksam. Diese ist ab sofort per Mail an jugendstadtrat@stadt.leverkusen.de möglich. Anmeldungsende ist am 25.02.2027.

Die Auftaktveranstaltung zum Jugendstadtrat mit allen Teilnehmenden findet am 09.03.2027 und die Abschlussveranstaltung am 26.05.2027 jeweils im Ratssaal am Friedrich-Ebert-Platz 1 statt.

Der Jugendstadtrat ist wie gehabt ein kostenloses Angebot der Stadt Leverkusen.

Sollten interessierte Jugendliche eine Schulbefreiungen für die Teilnahme am Jugendstadtrat benötigen, unterstützt gerne das Team des Fachbereichs Kinder und Jugend.

Der Pressemeldung beigefügt: Programm, ein Flyer und Anmeldeformular.

Kontakt:
Simon Frädrich
Stadt Leverkusen
Fachbereich Kinder und Jugend
Kinder und Jugend Beteiligung
Weiherstr. 53, 51375 Leverkusen

simon.fraedrich@stadt.leverkusen.de
Mobil: 0172-8715076

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